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Die Insel Lesbos ist die drittgrößte Insel Griechenlands und bietet viele schöne und abwechslungsreiche Regionen für Ihren Urlaub.

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der Regionen bzw. Orte, in denen wir unsere Unterkünfte anbieten. Die Beschreibung soll Ihnen helfen, das für Sie passende Angebot zu finden. Sollten Sie noch unsicher sein, können Sie uns gerne ansprechen.

Sie haben die Wahl:



Molivos ist ein malerisches Städtchen an der Nordküste der Insel. Enge, mit Kopfstein gepflasterte Gassen – von duftenden Glyzinien beschattet – führen hinauf zur  imposanten Burganlage, die auf dem Hügel thront.  Das Kastell stammt aus byzantinischer Zeit und der massive Bau scheint das darunter liegende Städtchen zu bewachen.

Molivos ist touristisch gut erschlossen, unzählige kleine Läden laden in den schattigen Gassen zum Bummeln ein. Viele Bars, Tavernen und Kafenions bieten ihre Spezialitäten an. In einigen kann man wunderschön auf dem Balkon sitzen – hoch über dem Wasser – und den Ausblick auf den Hafen mit seinen bunten Fischerbooten und die schöne Bucht genießen.

Der Strandort Eftalou mit seinen heißen Quellen und schönen Stränden liegt etwa 4 km östlich von Molivos.

 

Petra  ist etwa 6,5 km von Molivos entfernt und befindet sich ebenfalls an der Nordküste von Lesbos.  Der Ort liegt in einer Ebene zwischen fruchtbaren Feldern und Olivenhainen an einer weiten Meeresbucht mit feinem Sandstrand. Wahrzeichen des Ortes ist der markante Kirchenfelsen, der dem Dorf seinen Namen gegeben hat (griech. Petra = Stein).  Es lohnt sich, die steilen Treppen auf den Kirchenfelsen zu erklimmen: nicht nur die Kirche selbst ist sehenswert, Sie haben auch einen phantastischen Blick über den Ort, das Meer und die Küste.

In den kleinen Gassen unterhalb der Kirche geht es in der Saison lebhaft zu. Die zum Meer hin offene Platia lädt den Besucher ein, mit einem Ouzo, Wein oder Kaffee den Sonnenuntergang zu genießen. Drei kleine vorgelagerte Inselchen bieten die perfekte Kulisse für Ihre Urlaubsfotos, vielleicht möchten Sie das friedliche Bild aber auch nur in Ihrer Erinnerung behalten.

Das Bergland um Petra ist ein Paradies für Wanderer und Mountainbiker. Unzählige Wege und Pfade erschließen die Region und warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

 

Tsichrada liegt an der Nordküste, westlich von Anaxos. Nach einer Fahrt durch grüne Felder und Olivenhaine kommt man zum idyllischen Strand Tsichrada. Direkt am Kiesstrand gibt es einige kleine Tavernen, in denen man gute griechische Küche probieren kann. Ein kleiner Hafen mit einigen Fischerbooten befindet sich am westlichen Ende des Strandes. Tsichrada ist der perfekte Ort für diejenigen, die einige entspannte Tage am Wasser verbringen wollen.


Das Bergdörfchen Lafionas liegt etwa 4 km vom Küstenort Petra entfernt am Hang des Berges Roudi. Das Dorf ist umgeben von alten Olivenhainen und ausgedehnten Pinienwäldern. Im noch sehr traditionellen Lafionas gibt es einige Kafenions und kleine Geschäfte. Morgens bringt der fahrende Händler frischen Fisch und Obst. Beim Ouzo oder Cafe auf der Platia oder auf einer der Terrassen mit einzigartigem Blick auf die Bucht von Petra sind die Griechen meist noch unter sich. Fremde werden neugierig – aber freundlich – beäugt, manchmal entwickelt sich daraus eine muntere Unterhaltung.

Lafionas ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen ins Umland. Der Hausberg Roudi kann in kurzer Zeit bestiegen werden, außerdem befindet sich die alte Kirche des Heiligen Alexandros (mit dem Sarkophag vor der Tür der Kirche) direkt an einem wunderschönen Wanderweg oberhalb des Ortes. In der Nähe ist das zerstörte Bergdorf Κlapados gelegen, das Schauplatz der letzten siegreichen Kämpfe der griechischen Streitkräfte gegen die Türken im Dezember 1912 um die Befreiung der Insel war. Von hier verläuft ein ökologischer Wanderweg durch staatliche Pinienwälder, von dem sich großartige Ausblicke auf Anaxos, Petra, Mithymna, und Eftalou bieten.


Ypsilometopo ist ein kleines Dorf mit etwa 100 Einwohnern und liegt etwa zwei Kilometer östlich von Stypsi in 400 Metern Höhe. Eine Quelle unter hohen Platanen spendet kristallklares Wasser. Es gibt im Ort ein Kafenion.

Ypsilometopo ist der ideale Ort für Ruhesuchende, die in der Natur und unter Griechen ihren Urlaub verbringen möchten. Von hier starten viele Wanderwege in die Umgebung und ins Lepetymnos-Gebirge. Das Meer – die Bucht von Petra – ist etwa 20 Minuten mit dem Auto entfernt.


Im kleinen Bergdorf Argenos am Fuße des Lepetymnos Gebirges leben überwiegend Olivenbauern, Schäfer und Handwerker mit ihren Familien.

Im Dorf gibt es ein Museum mit der Bibliothek des Dichters G. Valeta und eine Kirche, die dem Heiligen Georg geweiht ist, einen kleinen Supermarkt, eine Molkerei und einen Bäcker. Täglich kommen die Fisch- und Gemüsehändler auf die Platia.

Der Mittelpunkt des Dorfes ist die Platia, täglicher Treffpunkt und Tanzplatz für die Dorffeste.

Sie können in einem der drei Kafenia sitzen oder bei einem Spaziergang durch die kleinen Gassen die blumengeschmückten Innenhöfe bewundern.

Argenos ist ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung des Nordens und Ostens der Insel, außerdem der Ausgangspunkt für einige Wanderungen in der Region.


Skalochori ist ein traditionelles Dorf mit vielen Steinhäusern, etwa 60km von der Hauptstadt Mytilini entfernt. Im charmanten Dorf wohnen ein paar Hundert Einwohner und nur wenige Touristen finden den Weg hierher – auch wenn die touristischen Zentren Petra und Molivos nicht weit entfernt sind. Die Häuser des Dorfes sind wie ein Amphitheater am Berghang angeordnet, mit einem schönen Blick zur etwa 5km entfernten Küste. Eine uralte Platane beschattet den Dorfplatz, wo sich die Einheimischen Tag und Nacht gerne treffen.

In Skalochori gibt es eine Bäckerei und ein paar Geschäfte für die Grundversorgung. Frisches Obst und Gemüse sowie Fisch kann man am Morgen frisch bei den fahrenden Händlern kaufen. Das Dorf ist 15 Autominuten entfernt vom Ort Kalloni, dem Hauptort der Region mit Supermärkten, Banken, Internet-Cafes etc.

Von Skalochori aus erreicht man in 20-30 Minuten einige der schönsten Strände im Nordwesten von Lesbos. Die ländliche Umgebung eignet sich perfekt für Wanderungen und Naturerkundungen. Von hier aus kann man bestens Ausflüge oder Tagestouren  zu den schönen Orten Petra, Molivos und Eressos machen. Für Ornithologen ist das Dorf ebenfalls ein guter Ausgangspunkt, da die Salzfelder und Feuchtgebiete von Kalloni sowie weitere interessante Vogelgebiete nicht weit entfernt sind. Ein „Muss“ für die Besucher von Lesbos ist der Versteinerte Wald im Westen sowie das Naturkundliche Museum in Sigri. Die Fahrt dorthin dauert etwa 45 Minuten und führt durch eine eindrucksvolle Vulkanlandschaft.

Abgesehen von den Stränden, den herrlichen lokalen Produkten und der exquisiten Inselküche, den Strandtavernen, der atemberaubenden Landschaft und den historischen Stätten, bietet Lesbos den Besuchern eine gute Auswahl von spannenden Aktivitäten und ist ein Reiseziel für jede Jahreszeit.



Mytilini ist die Hauptstadt der Insel Lesbos und eine lebendige kleine Stadt. Sie birgt viele Überraschungen und zeigt sich weltoffen mit vielen kulturellen Höhepunkten. Aufgrund seiner Nähe zur Küste von Kleinasien finden sich viele türkische und orientalische Einflüsse. Mytilini hat sehenswerte Monumente, Häuser, Kirchen, Schulen und andere Bauwerke aus den verschiedenen historischen Perioden.

Heute bietet Mytilini eine große Auswahl an guten Restaurants, Cafes und Bars, Nachtleben, viele interessante Geschäfte und freundliche, aufgeschlossene Bewohner.

Perama  - Der Golf von Gera ist der kleinere der beiden Golfe auf der Insel Lesbos und näher gelegen zur Hauptstadt Mytilini. Die bergige Landschaft auf der westlichen Seite des Golfs ist geprägt von Olivenhainen, fruchtbaren Feldern und Gärten sowie kleinen authentischen Ortschaften. Über allem thront der höchste Berg der Insel, der Olympos. Die Region ist touristisch kaum erschlossen, jedoch haben sich um den Golf einige wenige, sehr schöne Hotels und Studioanlagen angesiedelt.

Perama – obwohl immer noch ein kleines Örtchen – ist das Zentrum der Region. In Perama und den umliegenden Dörfern findet man noch sehr ursprüngliche Kafenions und Tavernen. Hier treffen Sie fast ausschließlich auf Einheimische und hören nur griechische Stimmen.

Urlaub am Golf von Gera ist sicherlich eher etwas für Individualisten, die mehr als nur einen Strandurlaub suchen (obwohl einige sehr schöne Strände, wie z.B. Tarti ganz in der Nähe sind). Die Gegend bietet sich als Startpunkt für Ausflüge, Touren und Wanderungen ins Umland an. Sollten Sie sich für einen Aufenthalt hier entscheiden, empfehlen wir die Anmietung eines Leihwagens, damit Sie möglichst viele Facetten der Umgebung entdecken können.

Tarti Beach ist für manche Urlauber (und Einheimische) der schönste Strand auf Lesbos. Die hübsche Sandbucht hat kristallklares Wasser und liegt am Fuß des sattgrünen, hügeligen Hinterlands des Golfs von Gera. Am Strand gibt es Sonnenliegen und Schirme, einige Tamarisken spenden Schatten.

In Tarti Beach gibt es einige Übernachtungsmöglichkeiten und Tavernen mit frischem Fisch und leckerem, hausgemachten Essen. Bunte Fischerboote – manchmal auch eine hübsche Segelyacht – schaukeln auf dem türkisfarbenen Wasser und runden die nahezu perfekte Idylle ab. Tarti gilt immer noch als Geheimtipp und ist selbst in den Sommermonaten nie überlaufen.

Tsonia ist eine kleine Strandsiedlung an der Ostküste von Lesbos. Einzigartig ist hier der feine, rote Sand des Strandes. Im klaren Wasser sieht man häufig Delphine spielen und springen. Am Strand gibt es einige hübsche Fischtavernen, die leckere Meeresfrüchte und gute griechische Gerichte anbieten.

Avlonas - die Siedlung Avlonas liegt am Ausgang des Golfs von Gera und bietet eine schöne Küstenlandschaft mit Sandstränden, Olivenhainen und zwei exzellenten Tavernen.



Vatera ist eine relativ junge Strandsiedlung unterhalb des Dorfes Vrisa im Süden der Insel. Vatera hat den längsten Strand der Insel: fast 10km überwiegend Sand und feiner Kies. Aus einem winzigen Fischernest mit dem kleinen Hafen Agios Fokas hat sich in den letzten Jahren eine Ferienregion entwickelt, in der man Ruhe und Erholung, aber auch quirlige Bars und Cafes finden kann. Im Juli und vor allem im August ist der Strand auch bei Griechen sehr beliebt und daher recht lebhaft. Allerdings findet man immer, auch in der Hochsaison, ein Stückchen Strand und Ruhe ganz für sich alleine.

Einige der Tavernen in Vatera sind bekannt für ihr traditionelles Essen und die schöne Atmosphäre direkt am Wasser. Häufig bieten diese Tavernen kostenfreie Sonnenliegen und Schirme für ihre Gäste an.

Vatera ist ein guter Standort zur Erkundung der Insel – vor allem im Süden und in der Inselmitte. Schöne Orte wie Plomari – ein idyllischer Fischerort und Sitz vieler Ouzodestillerien an der Südküste – oder Agiassos – das vielleicht schönste Bergdorf der Insel – sind nicht weit. Hübsche, traditionelle Orte wie Polichnitos, Lisvori oder Vassilika sind sogar noch näher.

Das Hinterland bietet sich an für einige schöne Wanderungen. Es sind nur wenige Kilometer bis zum Dörfchen Vrisa, wo Sie wunderbar einen Kaffee oder Ouzo unter der großen Platane genießen können. Oder Sie erkunden die schmalen Gassen, in denen die kleinen Läden lokale Produkte anbieten. Sie können auch zum kleinen Hafen Agios Fokas spazieren. Vielleicht möchten Sie nach dem Besuch der kleinen Kirche am Kap, mit den Überresten des antiken Tempels des Dionysos, die Fischtaverne im Hafen ausprobieren. Der Wirt Dimitris fischt jeden Morgen den Fisch selbst, den er abends seinen Gästen serviert, dazu passt ein Griechischer Salat oder eines der köstlichen traditionellen Gerichte.

DiSa-Travel empfiehlt Vatera als Standort für Menschen, die gerne aktiv die Landschaft mit ihren Höhepunkten und kleinen Geheimnissen erkunden, aber auch an einem schönen Strand mit glasklarem Wasser entspannen wollen.

Vrisa ist ein wunderschönes, kompaktes und uraltes griechisches Dörfchen mit Kopfstein gepflasterten Gassen und interessanten alten Häusern. Mittelpunkt des Dorfes ist die mit Schatten spendenden Platanen bewachsene Platia. Man sitzt hier gemütlich in oder vor einer der kleinen Kafenions oder Ouzerien, vielleicht für einen Kaffee am Nachmittag oder für einen Ouzo oder Wein mit Meze - kleine herzhafte Leckereien - am Abend. Speisekarten suchen Sie hier vergebens. Hier sind die Griechen meist unter sich, Touristen verirren sich kaum hierher.

Ganzer Stolz des Dorfes ist das naturgeschichtliche Museum, eine liebevolle und interessante Sammlung von Fossilien, Tier- und Pflanzenpräparaten. Sehenswert!

Viele Häuser in Vrisa sind wunderschön restauriert, einige wenige werden vermietet, sind allerdings auf keiner Website zu finden. Die Vermietung ist hier eine eher informelle Angelegenheit unter Verwandten und Freunden.

Vrisa liegt im Süden der Insel, in einer Hügellandschaft mit Olivenhainen und Feldern, bis zum langen Sandstrand von Vatera sind es nur 2km - es führt übrigens eine wunderschöne Wanderung dorthin. In der Umgebung von Vrisa gibt es noch unberührte Natur mit ausgedehnten Pinienwäldern, unzähligen hübschen kleinen Kirchen und phantastischen Ausblicken ins Land oder zur Südküste, die vorgelagerten Inseln und die Türkei. Sie können die Ruinen eines alten Wehrturmes entdecken, von dem aus die Einwohner früher vor Piraten gewarnt wurden. Alten Erzählungen nach führt ein unterirdischer Geheimgang (den Eingang kann man tatsächlich finden) zur Küste, ein Goldschatz soll dort versteckt sein. Schöne Wanderungen durch die Region ermöglichen die gut erhaltenen alten Kalderimis - Eselspfade.

Wir empfehlen Vrisa Naturliebhabern und Individualisten, die ihren Urlaub in einem authentischen alten Dorf mit und unter Griechen verbringen möchten.

Plomari und Umgebung

Das Küstenstädtchen Plomari im Süden von Lesbos zeigt ein unverfälschtes, wenig touristisches Bild Griechenlands. Hübsch ziehen sich die hellroten Dächer der Häuschen den Hügel hoch, in den kleinen Läden der Gassen hinter dem Hafen findet man so manche lokale Spezialität (vor allem den hervorragenden Ouzo) und an der Hafenplatia kann man vortrefflich unter der gewaltigen Platane sitzen und den Tag ausklingen lassen.

Überall zeigen sich Szenen ruhigen mediterranen Lebens, die Menschen gehen ihrer täglichen Arbeit nach oder entspannen in einem der gemütlichen Kafenions.

Für den hungrigen Reisenden hat Plomari eine reiche Auswahl an frischem Fisch und Meeresfrüchten, natürlich auch gute traditionelle Küche in einer der vielen Tavernen. Das Berühmteste jedoch ist der Ouzo aus Plomari, der als einer der Besten in ganz Griechenland gilt. Sie können beispielsweise die Destillerie Barbayannis und deren Ouzo-Museum besuchen (Eintritt frei) und sich dort über die mehr als 150 Jahre alte Familientradition der Ouzo Herstellung informieren.

Je nach Wind  liegt der unverkennbare und angenehme Duft aus den Ouzo-Destillerien überall in der Luft.

Agios Isidoros

Das Strandörtchen liegt östlich von Plomari, die kleinen Hotels und Resorts gehen ineinander über. In Agios Isidoros finden Sie einen breiten Strand mit herrlichem, klarem Wasser und zahlreichen guten Tavernen. Wer hier Urlaub machen möchte, kann am Strand relaxen und den Abend entweder gemütlich in einer der  lokalen Bars, Cafes oder Tavernen verbringen oder ins benachbarte Plomari spazieren.

Melinda

Ein winziges Nest mit vielleicht zwei Dutzend Einwohnern, sechs Kilometer westlich von Plomari. Man kann hier sehr idyllisch wohnen, im klaren Wasser baden oder am Strand mit herrlich bunten Kieselsteinen entspannen. Sie  bekommen leckeres Essen in einer der Tavernen am Strand, mit tollem Blick aufs Meer. Melinda eignet sich sicher gut für ein paar romantische Tage zu Zweit oder für Urlauber, die die Abgeschiedenheit schätzen.

Milies ist eine kleine Siedlung mit nur wenigen Einwohnern. Die Siedlung liegt in den Bergen nördlich von Plomari im Süden der Insel.


 


Sigri ist vielleicht die entlegenste Touristenregion auf Lesbos. Der kleine Ort ist ein chaotischer Mix aus Sommerhäusern, Zimmervermietungen und kleinen Hotels, die sich um einen Fischerhafen verteilen. Eine türkische Festung liegt nahe dem Ortskern und der Strand des Dorfes lädt viele Besucher zum Baden ein, bevor sie schließlich ein schönes Essen mit frischem Fisch in einer der Tavernen genießen.

Sigri ist von einer großartigen, vulkanischen Berglandschaft umgeben – ideal zum Wandern oder Radfahren. Außerdem finden sich in der Region einige schöne Strände, die zu Fuß gut erreichbar sind.

Wenn Sie ein paar Tage die Einsamkeit und Romantik dieses abgeschiedenen Ortes „am Ende der Welt“ genießen wollen, ist Sigri sicherlich dafür ein perfekter Platz.

Skala Eressou ist eine kleine Küstensiedlung im überwiegend steinigen Westen der Insel. Der wunderschöne, gut zwei Kilometer lange Sandstrand ist einer der feinsten auf der Insel. Der gemütliche Ort hat eine hübsche – autofreie - Platia direkt am Wasser. Zahlreiche Tavernen und Bars sind buchstäblich auf dem Strand gebaut. Hier kann man sowohl tagsüber, als auch am Abend sehr schön sitzen, entspannen, ein Gläschen eiskalten Wein, Bier oder Ouzo trinken und dem bunten Treiben zuschauen. Man hat einen wunderschönen Blick auf die Nachbarinseln Chios und Psara und im Westen kann man romantische Sonnenuntergänge sehen. Vielleicht möchten Sie aber auch eine „Volta“ (einen kleinen Spaziergang) am Strand entlang zum kleinen Hafen machen?

Der Sandstrand ist ideal für einige schöne Stunden der Entspannung und des Schwimmens im klaren Wasser. Hinter der letzten Taverne am Strand gibt es Sonnenliegen und Schirme zu mieten, auch finden Sie dort diverse Möglichkeiten für Wassersport, sogar eine Segelschule. Ein vorgelagertes Inselchen befindet sich in Schwimmentfernung für gute Schwimmer, ansonsten können Sie ein Tretboot oder Kajak mieten, um es zu erkunden. Weiter am Strand gibt es eine kleine Strandbude, ein See mit Wasserschildkröten (im Winter mündet hier ein kleiner Fluß ins Meer) und schließlich ein abgelegener Strandabschnitt, wo gerne nackt gebadet wird.

Im September findet das international bekannte „Eressos Women’s Festival“  mit Musik und Tanz statt.

Skala Eressou ist im Sommer ein quirliges  - aber immer entspanntes - Örtchen mit Flair und internationalem Publikum. Viele Gäste kommen Jahr für Jahr hierher.

Es gibt einige Geschäfte und kleine Supermärkte in Skala Eressou, aber im etwa 4 km entfernten Eressos gibt es eine gute Auswahl weiterer Geschäfte und Restaurants. Die Plateia im Dorf Eressos ist einen Besuch wert. Hier sitzen Sie gut unter schattigen Platanen und können ein exzellentes Essen genießen. Ein Bummel durch die kleinen Gassen mit seinen traditionellen Häusern ist ebenfalls empfehlenswert.



Agiassos – vielleicht das schönste Bergdorf auf Lesbos – liegt an den mit Pinien und Oliven bedeckten Hängen des Berges Olymp. Das Dorf ist umgeben von herrlichen Gärten mit Obstbäumen und ausgedehnten Kastanienwäldern. Agiassos ist ein sehr traditionelles Dorf mit engen Gassen und wunderschönen Sträßchen mit kleinen Geschäften, die überwiegend lokale Produkte, wie handgefertigte Keramik, Kräuter und Tee, Olivenöl, Käse und Honig und viele weitere kulinarische Köstlichkeiten anbieten.

Im Herzen des Ortes liegt die berühmte Pilgerkirche der Jungfrau Maria (viele orthodoxe Christen pilgern hierher, um die wunderwirkende Marienikone aufzusuchen).

Die Umgebung von Agiassos ist ein Paradies für Aktivurlauber. Es gibt hier unzählige alte Pilgerwege und Eselspfade durch die Olivenhaine, mit traumhaften Ausblicken auf die Landschaft und den Berg Olymp.

 

Nifida ist eine kleine Streusiedlung am Golf von Kalloni. Der schmale Strand aus dunklem Sand und Kies ist über einen Kilometer lang, mit überwiegend seichtem Wasser –auch ideal für Kinder.  An vielen Stellen wachsen Schatten spendende Tamarisken. Es gibt einige schöne Tavernen mit traditionellem griechischen Essen direkt am stillen Wasser des Golfs. Nach einer schönen Wanderung, einem Ausflug oder einer Zeit am Strand können Sie hier bei einem guten Essen oder auch nur bei einem kühlen Getränk wunderbar entspannen. Hier ist der perfekte Ort, um zuzusehen, wenn die Sonne mit herrlichem Farbenspiel langsam hinter den Bergen versinkt.  Nifida ist sicher ein Ort für Genießer: von der Taverne „O Yialos“ am kleinen Hafen bis zu „Iotis“ ganz am anderen Ende des Ortes. Dazwischen liegt die Fischtaverne „O Grigoris“, die inselweit bekannt für delikate Fischgerichte ist.

 

Skala Polichnitou - Eine Ansammlung von Häusern am stillen Golf von Kalloni, ein kleiner Fischerhafen, einige Tavernen: das ist Skala Polichnitou. Es ist der Hafenort des Städtchens Polichnitos, früher einer der wichtigsten Häfen der Insel und Umschlagplatz für Kalkstein, Salz und Olivenprodukte. Jetzt liegen dort farbenfrohe Fischerboote, die jeden Morgen hinaus auf den Golf fahren. Die Fischer bringen Ihren Fang in die Tavernen am Hafen oder in die Fischgeschäfte in Polichnitos, sie verkaufen ihren Fang auch gerne direkt vor Ort.

In Skala Polichnitou gibt es einige gute Tavernen am Hafen. Hier können Sie vortrefflich verweilen, dabei ein schönes Essen oder einen Drink während des Sonnenuntergangs genießen. Hier sitzen Sie bei den Einheimischen, die ihren Kaffee oder Ouzo trinken und ihr geliebtes „Tavli“ spielen, ein Spiel ähnlich dem Backgammon.

Der Golf von Kalloni ist vor allem bekannt für die Sardinen, die hier gefangen werden. Die Sardinen bewegen sich in riesigen Schwärmen im warmen und seichten Wasser des Golfs. Sie können die kleinen Fische gebraten, gegrillt, eingelegt mit Kräutern in Essig oder Zitronensaft oder (eine Spezialität von Lesbos) gesalzen probieren.

In den Tavernen von Skala Polichnitou wird Ihnen außerdem eine große Auswahl von lokal und frisch gefangenem Fisch und Meeresfrüchten angeboten, immer abhängig von der Saison und vom Wetter.

Besonders für Vogelbeobachter sind die Salzfelder nördlich von Skala Polichnitou interessant. Dort wird nicht nur immer noch Salz gewonnen, sondern es versammeln sich auch viele Wasser- und Stelzvögel in den Salzfeldern. Sie können hier je nach Jahreszeit Flamingos oder Schwarzstörche beobachten sowie viele seltene Vogelarten entdecken.

Der Strand ist aus dunklem Sand und Kies, nicht breit aber sehr lang. Vielleicht nicht der perfekte Sandstrand, aber dafür ist das Wasser des Golfes deutlich wärmer als im offenen Meer. Für uns ein perfekter Ort zum Entspannen und die Seele baumeln lassen. Skala Polichnitou ist ein Paradies für Vogelkundler und Naturliebhaber.

 

Polichnitos - Das Örtchen war in der Vergangenheit der Zufluchtsort für die umliegenden Stranddörfer bei Gefahr durch Piraten. Früher stellte der Ort mit seinen damals fast 10.000 Einwohnern den Mittelpunkt einer reichen Olivenregion und das Marktzentrum seiner Umgebung dar. Mit seinen nun ca. 2000 Einwohnern liegt der Ort inmitten von Olivenhainen, Gärten und Feldern. Einige Häuser stehen noch  leer, viele sind jedoch liebevoll restauriert worden. Ein Bummel durch den Ort ist lohnenswert, die alten Gassen mit ihrem Kopfsteinpflaster und viele schöne alte Häuser mit interessanten architektonischen Details sind sehenswert. Der Ort bietet sich für den Reisenden auch außerhalb der klassischen Urlaubssaison als Domizil an. Das ganze Jahr über sind Menschen auf der Straße, die ihren Alltagsgeschäften nachgehen. Die Tavernen und Kafenions sind immer offen und es herrscht lebhaftes Treiben.

Ein Aufenthalt in Polichnitos kombiniert den Charme eines authentischen griechischen Ortes mit dem lebhaften Treiben auf der Platia sowie mit der Ruhe der alten, aus einer anderen Zeit stammenden Gassen.

Eines der Wahrzeichen des Ortes ist das Storchenpaar, das jedes Jahr mitten im Ort auf dem verlassenen Schornstein einer Olivenpresse sein Nest baut und den Nachwuchs großzieht.

Die Heißen Quellen von Polichnitos sind bekannt und bei Einheimischen und Besuchern beliebt. Die Anlage mit seinen beiden Badehäusern ist während der türkischen Besatzung erbaut worden, mittlerweile wurden die Häuser modernisiert. Die Therme ist mit den uralten Gebäuden, dem Brunnen und den Quellen sowie einer wunderschönen alten dreibogigen Brücke sehr sehenswert. Viel interessanter ist aber die heilkräftige und entspannende Wirkung des Thermalwassers. Das klare und geruchlose Wasser kommt mit einer Temperatur von 67 bis 92 Grad aus der Erde. Es ist reich an Mineralien und wirksam gegen eine Reihe von Krankheiten und Beschwerden. In der Qualität ist das Thermalwasser vergleichbar mit dem der Heilquellen von Wiesbaden.

Skamnioudi ist ein kleiner Fischerhafen an der Südküste des Golfs von Kalloni. Die Gegend ist bekannt für das köstliche Gemüse, das die Bauern hier anbauen: Kichererbsen, Anis (das Hauptaroma von Ouzo), Kreuzkümmel, Frühlingszwiebeln und natürlich Oliven. Der Philosoph Aristoteles verbrachte einen Teil seines Lebens am Golf und studierte die Möglichkeit zur Zucht von Tintenfischen. Aus diesem Grund wird der Golf auch „Lagune des Aristoteles“ genannt.